Der Ursprung des Festes ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Fest auf vorchristlichen Ursprüngen beruht. Es sollten Wintergeister vertrieben, das kommende Frühjahr begrüßt und die Saison des Seehandels eingeleitet werden und die ins Eismeer ziehenden Walfänger verabschieden. In manchen Dörfern wird im Feuer eine Strohpuppe, die den Winter symbolisiert, verbrannt. Es wird vermutet, dass die Leuchtfeuer aus den primitiven Lichtbaken an den Stränden, die im 17. und 18. Jahrhundert den Seefahrern und Walfängern als Navigationshilfe dienten, entstanden sind.

 

Was die Strohpuppe betrifft, wird diese "Petermännchen" genannt und hat, so ist die Vermutung, nichts mit dem Heiligen Petrus, sondern mit dem Petrus-Amt (also dem Papst) und dem damit verbundenen christlichen Glauben zu tun, der abgelehnt wurde. Am folgenden Tag, dem 22. Februar feiert die katholische Kirche das Fest "Kathedra Petri", also den Stuhl des Papstes, bzw. die Vorrangstellung des Petrus-Amtes, was das Lehramt betrifft. Ein Zusammenhang des "Petermännchens", welches in das Biike Feuer geworfen wird, mit dem Amt des Papstes in Rom liegt somit nahe.